OnPage SEO - Top 10 Suchmaschinenoptimierungs Tipps

Top 10 Suchmaschinenoptimierung’s Tipps

SEO ist ein absolutes Trendthema, aufgrund der Kraft und Hebelwirkung, die dahinter steckt. Auf der Suche nach den top 10 Suchmaschinenoptimierung’s Tipps bist Du hier gelandet. Willkommen! 

Nachdem wir über die Grundlagen von SEO in diesem Artikel berichtet haben, beschäftigen wir von der KMU Webagentur uns hier mit der On-Page SEO. Das bedeutet die Optimierung Deiner Webseite für Google & Co. und ist ein wichtiger Teil Deines Online Marketings.

On-Page SEO ist im Vergleich zu Off-Page SEO einfacher, weil Du die volle Kontrolle über die Inhalte Deiner Webseite hast. Ebenso bist Du nicht auf andere Webseiten Betreiber angewiesen, die Dir wohlgesonnen sind oder einen Mehrwert davon haben, wenn sie zum Beispiel auf Deine Webseite verlinken. 

Top 10 Suchmaschinenoptimierung’s Tipps

Hier nun die wichtigsten On-Page SEO Maßnahmen, die Du unbedingt durchführen solltest:

  1. Keywords und Meta Daten
  2. Texte auf Deiner Webseite
  3. Interne und externe Links
  4. Priorisiere wichtige Inhalte
  5. Ladezeit und Sicherheit
  6. Responsives Design & UX
  7. Nutze Google Analytics & Google Webmaster Tool
  8. Aktualisiere Deine Webseite regelmäßig
  9. Lerne von Deinen Wettbewerbern
  10. Konsultiere einen SEO Experten

Los geht’s mit den top 10 Suchmaschinenoptimierung’s Tipps für Dein Unternehmen!

1. Keywords und Meta Daten

Am Anfang ist das Keyword (Deutsch: Schlagwort). Für die Keyword Recherche kannst Du zum Beispiel SEMrush oder Keyword Tool benutzen. Hierbei solltest Du Dir im Klaren sein, worauf Dein Fokus liegt, und wonach potentielle Kunden suchen könnten.

Wenn Du zum Beispiel Sportschuhe verkaufst, kann ein gutes Haupt-Keyword “bequeme Laufschuhe für Marathon” sein. Man spricht hierbei oft von “longtail” und “buyer-intent Keywords”. Das sind längere Begriffe als Keyword bzw. Keywords mit Kaufabsicht des Online Nutzers. Longtail Keywords machen es Dir einfacher, weiter oben auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen angezeigt zu werden. Wenn Du buyer intent Keywords nutzt, sprichst Du eher Online Nutzer an, die daran interessiert sind, ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen.

Das heisst also, ein generisches Keyword wie “Schuhe” kann hilfreich sein. Es wird aber eher nicht dafür sorgen, dass Du auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen ganz weit vorne bist. Denn diese haben eine hohe sogenannte Keyword Difficulty (KD oder Keyword-Schwierigkeit). Das ist ein Messwert, der zum Beispiel bei SEMrush angezeigt wird. Es ist also sehr schwer für Keywords mit einem hohen Schwierigkeitsgrad an erster Stelle zu erscheinen, da sie sehr beliebt sind. 

1% ist dabei sehr leicht, 100% fast unmöglich. Laut MOZ wird es ab einem Wert von 40% deutlich schwieriger für ein Keyword zu ranken. Je höher die Keyword Difficulty, desto besser müssen Deine Inhalte, Backlinks, und Deine Domain Authority (mehr dazu unter Punkt 3) sein.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Auf Deiner Webseite ergänzt Du nun ein Keyword auf jeder WordPress Page und Blog Artikel Seite. Und zwar, im Titel, Permalink, in den Meta Beschreibungen und in den H-Tags (vor allem H1). Achte außerdem auf saubere und kurze URLs. Am Ende sollte jedes Keyword aus Deiner zuvor recherchierten Liste einmal pro Seite bzw. Blog Artikel vertreten sein. 

Denk daran, nicht mehrere Seiten auf dasselbe Keyword zu optimieren. Man spricht hier von Keyword Cannibalization. Das heisst, Du konkurrierst mit Dir selbst und tust Dir damit keinen Gefallen. Verwende Deine Energie besser dahingehend, jede Deiner Seiten auf ein eigenes relevantes Keyword zu optimieren.

Im Fließtext selbst kannst und sollst Du relevante Keywords natürlich mehrfach verwenden, aber nicht über optimieren. Die Gratwanderung kann hier etwas schwierig sein. Wir nutzen hierfür das WordPress Plugin Yoast, welches mittels einem Ampelsystem gute Hilfestellungen für WordPress SEO bietet.

Ebenso helfen strukturierte Daten wie Schema-Markups (Rich Snippets) den Suchmaschinen dabei, die Inhalte Deiner Webseite besser zu verstehen und auszuspielen. Strukturierte Daten werden auf Google und Co. hervorgehoben, sodass sie sich von den restlichen organischen Ergebnissen auf den Suchmaschinen abheben. Diese haben somit eine höhere Chance angeklickt zu werden. 

Beispiel für Schema-Markups (Rich Snippets)
Beispiel für Schema-Markups (Rich Snippets)

Rich Snippets können zum Beispiel Bewertungen oder FAQ Drop Down Menus sein. Wenn Du Produkte online verkaufst, kannst Du die Bewertungen Deiner Kunden so in Deiner Webseite hinterlegen, dass Suchmaschinen sie leicht auslesen und darstellen können. So stechen diese auf der Ergebnisseite hervor und werden häufiger angeklickt.

2. Texte auf Deiner Webseite

Mit den zuvor recherchierten Keywords kannst Du nun alle Seiten inklusive Deines Blogs auf Deiner Webseite anpassen und optimieren. 

Achte dabei jedoch unbedingt auf den Mehrwert und die Lesefreundlichkeit. Denn eine zu hohe Keyword Dichte (Keyword Density) oder Keyword Stuffing (mehr oder weniger ein Aneinanderreihen von Keywords) wird von den Suchmaschinen nicht gerne gesehen und eher “bestraft”. 

Wir haben hier sieben wichtige Punkte zusammengestellt, die Du unbedingt beachten solltest:

  1. Auch wenn Google & Co. wichtig sind, sollten Deine Inhalte und der Mehrwert für Deine Besucher immer an erster Stelle stehen. Texte sollten informativ oder unterhaltsam sein, und quasi “nebenbei” die Keywords enthalten.
  2. Ein Blog ist ein wichtiger Multiplikator für SEO. Denn hier kannst Du immer wieder neue und aktuelle Keywords integrieren und einen Mehrwert für Deine Leser bieten.
  3. Stelle sicher, dass Deine Texte grammatikalisch korrekt sind und keine Plagiate. Nutze dazu zum Beispiel Grammarly und Duplichecker.
  4. Benutze eigene Bilder, Infografiken und Videos anstelle von Material aus Online-Bibliotheken. Falls Du doch fremdes Material integrierst, achte unbedingt darauf, kein Copyright zu verletzen! Denk bei der Benennung Deiner Dateien daran, die Keywords und den Namen Deines Unternehmens zu ergänzen. Denn “IMG_008796” ist nicht sehr aussagekräftig. Damit kannst Du dann auch in der Bildersuche weiter oben erscheinen.
  5. Vermeide unbedingt Doppelungen im Inhalt (Duplicate Content). Suchmaschinen bewerten dies als sehr negativ. Variiere mit Deiner Wortwahl und ergänze weitere für den Leser interessante Informationen.
  6. Die Struktur Deiner Webseite sollte logisch und einfach sein. Komplizierte Verschachtelungen und Schleifen sind bei Suchmaschinen nicht beliebt.
  7. Jede einzelne Seite inklusive Artikel sollte mindestens 300 Wörter haben.

Kommen wir nun zum nächsten SEO Tipp.

3. Interne und Externe Links

Externe Links zu Webseiten mit einer hohen Autorität erhöhen bei Suchmaschinen die Relevanz und Seriosität Deiner Webseite. Wir nutzen hierfür die Domain Authority (DA) von MOZ. Andere Anbieter wie Ahrefs mit Domain Rating (DR) und URL Rating (UR) sowie Majestic mit Citation Flow (CF) und Trust Flow (TF) stellen ebenso Werte bereit, um die Autorität zu messen. Diese bestimmen, wie wahrscheinlich es ist, dass diese Seite für ein bestimmtes Keyword rankt. 

Achte auch unbedingt auf den Spam Score, wenn Du auf eine externe Webseite verlinkst. Dieser sollte nicht mehr als 1% sein.

Interne Verlinkungen auf Deiner Webseite sind wichtig, weil Besucher und Suchmaschinen so klar erkennen können, welche Seiten besonders relevant sind. Interne Links helfen Google & Co. dabei, Deine Seite schneller und besser zu crawlen (durchsuchen, auslesen, indexieren). Außerdem, wenn Du zum Beispiel auf einen bestimmten Bereich der Webseite nicht verlinkst, bewerten Suchmaschinen dies negativ. Auch hierfür bietet Yoast tolle Hilfestellungen.

4. Priorisiere wichtige Inhalte

Die wichtigsten Bereiche auf Deiner Webseite kannst Du mittels Cornerstone Content definieren. Wenn Du beispielsweise auf Deinem Blog ein Thema mehrfach behandelt, mit unterschiedlichen Inhalten, so kannst Du festlegen, welcher Artikel der wichtigste Sicht ist.

Mit Hilfe von Canonical Tags kannst Du außerdem Ursprungs-Seiten definieren. Wenn eine Seite zum Beispiel https://www.kmu.de/artikel ist, genau dieselbe aber auch unter https://www.kmu.de/blog/artikel aufrubar ist, so kannst Du mittels Canonical Tag https://www.kmu.de/artikel als Originalseite definieren. So vermeidest Du Duplicate Content, der bei Suchmaschinen nicht gerne gesehen ist. 

Denk auch daran, Deine Webseite bei Google zu indexieren. Google crawlt regelmäßig mittels dem eigenen Bot oder Spider und wird auch Deine Webseite “irgendwann” finden. Warte jedoch besser nicht darauf, und werde selbst aktiv.

5. Ladezeit und Sicherheit

Wenn Du Deine Webseite mit WordPress erstellt hast, findest Du zur Verbesserung der Ladezeit und für die Sicherheit Deiner Seite eine Reihe von hilfreichen Plugins.

Ninja Firewall ist beispielsweise eine beliebte Erweiterung, um Deine Webseite abzusichern. Mit Hilfe der robots.txt kannst Du zudem definieren, welche Verzeichnisse die Suchmaschinen-Bots lesen dürfen und welche nicht. Des Weiteren kannst Du eine .htaccess-Datei einsetzen, um ein Verzeichnis mit einem Zugriffsschutz zu versehen. Diese einfache Textdatei kannst Du innerhalb des Servers einbinden, und so Deine Webseite besser steuern. Ebenso solltest Du SSL-Zertifikate über den Server einbinden, damit Deine Webseite verschlüsselt aufgerufen wird.

Die Ladezeit steuerst Du maßgeblich mit schnellem Hosting. Daneben kannst Du mit WP Rocket, W3 Total Cache oder anderen Caching Erweiterungen Deine WordPress Webseite noch schneller machen. Teste wie schnell Deine Webseite aktuell ist, zum Beispiel, mit Google Page Speed Insights.

Denk dran, WordPress und Deine Plugins regelmäßig zu aktualisieren und nicht benötigte Plugins zu entfernen. Auch zu viele Bilder, die darüber hinaus nicht komprimiert bzw. optimiert sind, wirken sich negativ auf die Ladezeit aus.

Wenn Du mal Probleme mit WordPress hast, haben wir hier für Dich die häufigsten Fehler und Hilfestellungen zur Behebung zusammengestellt.

6. Responsives Design & Benutzerfreundlichkeit

Mobile first! Optimiere Deine Webseite für mobile Endgeräte. Denn 85% der Internetnutzer surfen lieber auf ihren Smartphones und Tablets

Eine responsive Webseite, das heißt, derselbe Look auf allen Endgeräten, ist heutzutage ein absolutes Muss. Ebenso die Benutzerfreundlichkeit (UX). Eine gutes UX Design sorgt dafür, dass das Nutzererlebnis bestmöglich abläuft. Es bringt die Ziele des Unternehmens (Produkte zu präsentieren und verkaufen) mit den Zielen der Nutzer (sich über Produkte zu informieren und kaufen) zusammen.

Für Google sind die Benutzerfreundlichkeit und die Geschwindigkeit mobiler Webseiten mittlerweile Teil der Ranking-Faktoren. Wenn Deine Webseite zu langsam oder schwer zu navigieren ist, leidet das Suchmaschinenranking darunter.

7. Setze Analyse-Tools ein

Setze Dein Analyse-Tool von Anfang an ein, um Deinen Fortschritt effektiv zu messen. Diese Tools zeigen Dir zum Beispiel die Daten der Besucher, die auf Deine Webseite geklickt haben und wann sie diese wieder verlassen haben. Mit Hilfe der Analyse Tools kannst Du zum Beispiel sehen, in welchem Land sich die Besucher Deiner Webseite befinden oder wie sie Deine Webseite gefunden haben.

Außerdem: Deinen Fortschritt zu messen motiviert unheimlich und zeigt Dir auf, was Du schon richtig machst, und was Du noch verbessern kannst. Google Analytics und Google Webmaster sind super Analyse-Tools, mit denen Du die Stärken und Schwächen Deiner Webseite untersuchen und beheben kannst.

Eine Alternative dazu, die mehr Wert auf Datenschutz legt, ist Matomo, das Du selbst hosten kannst.

8. Aktualisiere Deine Webseite regelmäßig

Suchmaschinen wie Google lieben neue und frische Inhalte. Aktualisiere also regelmäßig die Inhalte Deiner Webseite, insbesondere Deine Blog Artikel. 

Da Du mit der Zeit in der Regel immer mehr Artikel generierst, kannst Du so auch neue interne Links ergänzen und veraltete Informationen zu Statistiken und Jahreszahlen aktualisieren.

9. Lerne von Deinen Wettbewerbern

Denn: Gut kopiert ist besser als selbst schlecht erfunden. Jedes Unternehmen sollte sich heutzutage mit SEO beschäftigen. Bestimmt kennst Du Deine größten Konkurrenten in Deiner Nische. Schau einfach mal, was sie so machen, und was Du für Dein KMU übernehmen und verbessern kannst.

10. Konsultiere einen SEO Experten

Wenn du nicht sicher bist, oder Zeit und Geld sparen willst…dann kann Dir ein SEO Experte bei der Implementierung der o.g. Massnahmen helfen. So wählst Du die für Dich passende Online Marketing Agentur aus!

Denn ohne Suchmaschinenoptimierung ziehen Deine Konkurrenten an Dir vorbei. Du verlierst potenzielle Kunden und somit Umsatz und Profit an sie.

Fazit – Top 10 Suchmaschinenoptimierung’s Tipps für On-Page SEO

Du hast nun die wichtigsten SEO Anpassungen für Deine Webseite kennengelernt, um Dein Webseiten Ranking zu verbessern. Optimiere Deine Inhalte, sowie die Ladezeit und Sicherheit Deiner Webseite.

Hier nochmals die Checkliste für Dich:

  1. Recheriere longtail & buyer intent Keywords
  2. Schreibe relevante Texte auf Deiner Webseite
  3. Setzt interne und externe Links
  4. Priorisiere wichtige Inhalte & indexiere Deine Seiten bei Google
  5. Sorge für schnelle Ladezeit und Sicherheit
  6. Achte auf responsives Design & Nutzerfreundlichkeit
  7. Nutze Analyse-Tools
  8. Aktualisiere die Inhalte Deiner Webseite regelmäßig
  9. Lerne von Deinen Konkurrenten
  10. Ziehe einen SEO Experten zu Rate

Hast Du noch Fragen zur On-Page Suchmaschinenoptimierung? Wir sind die SEO Agentur Deiner Wahl und sind immer für Dich da! Wir helfen Dir, diese wichtigen Maßnahmen für Dein KMU zu implementieren. Daneben bieten wir auch China SEO an.

Wenn Du SEO lieber selbst lernen möchtest, bieten wir Dir auch ein umfassendes SEO Coaching an, egal ob Du Anfänger oder Fortgeschritten bist.

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